senk ju vor träwelling - Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen
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Presse

Mittelbayerische Zeitung vom 23.3.2009

Spörrle & Schumacher in Regensburg

Lesung in der Buchhandlung Pustet
 
Westfalenpost vom 23.3.2009

Verstopfte Klos und tote Steckdosen

Lesung im Siegener "Lyz"
 
Siegener Zeitung vom 23.3.2009

Senk ju vor träwelling

Lutz Schumacher las in Siegen
 
FOCUS Magazin vom 15.12.2008

Der Bahnsinn

Im Interview mit dem Focus schlägt Lutz Schumacher Züge ohne Sitze vor.
 
Dittmarsche Landeszeitung vom 5.11.2008

Senk ju

Mark Spörrle (Mütze) und Lutz Schumacher (Hut) lesen aus ihrem Buch...
 
Frankfurter Rundschau vom 22.9.2008

"Das Schlimmste ist der Pseudo-Service"

Interview mit Lutz Schumacher zu den Schrecken des Bahnfahrens.
 
Augsburger Allgemeine | 2. September 2008

"Am besten, Sie versuchen es hinter Fulda noch einmal"

Bericht über die Lesung mit 290 Gästen in Augsburg
 
Freie Presse (Chemnitz) | 28. August 2008

Erstunkene Reise ins Ungewisse

 
Nordkurier | 8. August 2008

Wie Jessica unambitioniert Fahrkarten verkauft

 
Focus Online | 14.Juli 2008, 17:05

Der Bahn-Wahn

Im Anhang: 30 Stellungnahmen von Focus-Online-Usern zum Buch und zum Bahnfahren.
 
Mannheimer Morgen | 9. Juli 2008

Mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen

"Sehr geehrte Fahrgäste auf Gleis 12, bitte beachten sie ..." Schon der Beginn dieses Satzes lässt die Nackenhaare bei Vielreisenden aufstehen und Böses ahnen, denn meist ist die Vervollständigung des Satzes mit unangenehmen Folgen verbunden. So etwas passiert jeden Tag auf deutschen Bahnhöfen und immer denkt man, „dass kann doch nur mir passieren, das gibts doch gar nicht." Genauso ging es auch den beiden Autoren des Buches „Senk ju vor träwelling", die sich gefühlte 20 Jahre ihres Lebens in verspäteten Zügen, überfüllten S-Bahnen und vor defekten Kartenautomaten
befanden. Sie haben sich mit wirren Durchsagen und nach einem geheimen Plan einfahrenden Zügen herumgeschlagen, um die letzten Brötchen im Bordrestaurant gekämpft und Stunden in stehengebliebenen Zügen verbracht. Nun wollen sie diese Erfahrungen mit uns teilen und hilfreiche Tipps geben, damit wir „mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen".
Die Systeme der Deutschen Bahn sind unergründlich und nicht einmal Hartmut Mehdorn kann entschlüsseln wie, wann und ob eine geplante Bahnreise funktioniert und die Reisenden tatsächlich am gewünschten Ziel ankommen. Denn Anschlusszüge warten einfach nie, genauso wie die attraktiven Wartehäuschen bei Nacht nicht sehr einladend wirken, ebenso wie die meisten Zugtoiletten.
Der Titel zeigt es ja schon an, Spörrles und Schumachers Buch ist albern. Es spielt mit typischen Klischees der Deutschen Bahn und überzieht an einigen Stellen mächtig. Dafür findet sich bereits im Prolog der Hinweis, dass alles in dem Buch erstunken und erlogen sei. Halten wir uns trotzdem an die gegebenen Hinweise und Ratschläge, so, die Verfasser, kommen wir auch am Ziel der Reise an - vielleicht. Und vielleicht treffen wir ja unterwegs die beschriebenen „Bizarren Begegnungen", treffen auf ihre Marotten und sind durch „Senk ju vor träwelling" bestens auf sie vorbereitet.
 
Siegener Zeitung | 2. Juli 2008

Das letzte Abenteuer. "senk ju vor träwelling" genießt man in vollen Zügen

„Wollen Sie mit der Bahn fahren und tatsächlich ankommen? Dann lesen Sie dieses Buch gründlich durch und führen es bei Ihrer nächsten Zugreise griffbereit und dicht am Körper mit sich. Sie werden sehr dankbar dafür
sein." Dieses Buch heißt „senk ju vor träwelling" und ist ein köstlicher Zugbegleiter, kann aber auch im stillen Kämmerlein als Vorbereitung auf die nächste Bahnfahrt oder einfach nur so gelesen werden. Denn Bahnfahren, so heißt es im
Klappentext, ist „das letzte große Abenteuer in unserem Land".
Die beiden Journalisten Mark Spörrle und Lutz Schumacher haben sich nach eigenem Bekunden mehr als die Hälfte ihres 40-jährigen Lebens auf überfüllten Bahnhöfen mit Fahrkartenverkäufern (automatisch und menschlich), wirren Durchsagen und nach einem geheimen Plan falsch einfahrenden Zügen herumgeschlagen. Die profunde Sachkenntnis paart sich in ihrem Buch mit viel Lust an der Übertreibung. Die Autoren weisen im Vorwort darauf hin, dass nichts, aber
auch gar nichts, was geschildert wird, Tatsachen entspricht - um vorm Bahnchef und dessen Anwälten auf der sicheren Seite zu sein - und dass es sich bei „senk ju vor träwelling" um „billigste und effekthascherischste 'Satire'" handelt. Aber die kann was! Nämlich vornerum fröhlich am Wundschorf rumpulen und Missstände aufzeigen, bis es den Verantwortlichen
weh tut. Die Reisenden haben sich derweil an die „Schmerzen" schon so gewöhnt, dass sie sie kaum noch spüren.
Von der Planung und den Fahrkartenkauf übers Einsteigen und den richtigen Umgang mit dem Zugbegleiter, vom „Essen auf Rädern" in Speisewagen und Bistro und den wichtigsten Ausreden (Durchsagen, genuschelt, nicht verständlich) bis hin zu „Störungen im Betriebsablauf geht die Reise in einer geschliffenen Sprache, die schlicht und einfach Freude macht, während man über die geschilderten „Erlebnisse" eigentlich heulen müsste.
Diesen Überlebensratgeber liest man - inklusive der Fußnoten, die Gags enthalten, die in den Haupttext offenbar nicht zu integrieren waren - lächelnd bis lachend und weiß nun endlich, wie man mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen kann. Genuss in vollen Zügen!(zel)
 
Welt Online, 29. Mai 2008, 07:15 Uhr

Aufreger-Thema Nummer eins (Word)

 
Nordkurier (Neubrandenburg), 31. Mai 2008

Lesung von Mark Spörrle und Lutz Schumacher (PDF)

 
Schleswig-Holstein Journal 24. Mai 2008

Bahnfahren - das letzte große Abenteuer (PDF)

 
Rheinische Post, Düsseldorf, 06. Mai 2008

Das Buch für Bahnhasser (PDF)

 
Kress, Haymarket Media GmbH, 18. April 2008

Buchtipp (PDF)

 
Hannoversche Allgemeine Zeitung und Neue Presse, 05. April 2008

Abenteuer auf Schienen

Mark Spörrle und Lutz Schumacher haben ein Buch für Menschen geschrieben, die gern und viel mit der Deutschen Bahn unterwegs sind. Ebenso – oder noch besser? – geeignet ist »senk ju vor träwelling« allerdings für diejenigen, die nur gelegentlich Bahn fahren und einfach Pech haben. Mit Verspätungen. Kaputten Fahrkartenautomaten. Unfreundlichen Zugbegleitern. Falsch ausgestellten Reservierungen. Ja, das soll es geben, auch wenn sich die Meinungen über die Frequenz derartiger Probleme unter Bahnfahrern deutlich unterscheiden. Doch der Band mit dem Untertitel »Wie Sie mit der Bahn fahren und trotzdem ankommen« ist kein Ratgeberbuch, auch wenn die »Notgepäck«-Liste oder eine Übersicht über »Die wahre Bedeutung der Durchsagen« manchem praktisch erscheinen werden. Es ist vielmehr eine Sammlung amüsanter Anekdoten, die – so die Autoren »nur ausgedacht« sind. Dennoch wird der eine oder andere Leser denken, dass ihm der fiktive, gnadenlos korrekte Zugbegleiter Kurt Schmöller auch schon mal begegnet ist oder ihm die skatspielenden Mitreisenden Rolf und Ulla bekannt vorkommen. Doch Vorsicht: Das Buch vermittelt kein gutes Bild vom Service der Bahn. Überlegen Sie sich also genau, ob Sie es im Zug lesen und so riskieren, dass Kurt Schmöller Sie bei der Fahrkartenkontrolle damit erwischt – spätestens nach der Lektüre werden Sie verstehen, warum Angst vor den Konsequenzen nicht ganz unangebracht ist.
cf
 
Handelsblatt, 28. März 2008

Millionen Menschen

Millionen Menschen lassen sich täglich auf ein Abenteuer mit der Bahn ein. Sie fahren zur Arbeit, in den Urlaub oder auf Geschäftsreise. Und immer ist es spannend: Kommt die S-Bahn pünktlich? Bekomme ich einen Sitzplatz, oder klappt der Anschluss? Wer nur selten mit dem Zug fährt, hat damit zu kämpfen, die bequemste oder schnellste Verbindung herauszufinden oder eine Fahrkarte zu kaufen, ohne gleich am Kartenautomaten zu verzweifeln. Die Bahn ist eine Welt für sich, mit komplizierten Abläufen und eigenen Gesetzen. Das System ist so unflexibel wie ein Riesentank auf dem Rhein. Als vor kurzem ein von der Gewerkschaft GDL angekündigter Streik abgesagt wurde, weil sich die Tarifpartner geeinigt hatten, fielen am folgenden Tag trotzdem viele Züge aus, weil die Bahn sich schon auf den Streik eingestellt hatte und der »Sonderfahrplan« nicht mehr zu stoppen war. Da wundert es schon, dass nicht schon vorher jemand auf die geniale Idee gekommen ist, die vielen grotesken Geschichten aufzuschreiben, die sich Tag für Tag auf den Fahrten zwischen Deutschlands Bahnhöfen ereignen. Man braucht kein Prophet zu sein, um vorauszusagen, dass »senk ju for träwelling« schnell die Bestsellerlisten stürmen wird. In ihrem kurzweiligen »Zugbegleiter« verraten die Autoren, wie man sich mit der Bahn durchschlägt und es sogar schafft, nicht nur die Fahrt zu überstehen, sondern tatsächlich sein Reiseziel zu erreichen - oder manchmal auch ein völlig anderes.
Hans Schürmann
 
Verkehrsrundschau, 28. März 2008, Satire-Schmankerl

Mal auf Kosten der Bahn

Schon der Einstieg gefällt, in dem die Autoren den lieben Juristen der deutschen Bahn gestehen: Es handele sich um billigste und Effekthascherischste »Satire«. Eine unverschämt gute, denn die erklärten Bahnliebhaber spötteln und hetzen maßlos übertrieben durch den Bahnalltag, dass man keinen Mehdorn im Auge haben muss, um zu schreien. Der gemeine Kunde fremdelt in der halt-, ziel- und anschlusslosen Welt nicht, hilft ihm doch die Lebensqualitätscard 50, die halben Spaß und doppelt so viel Zeit verspricht. Das Erinnern an die Teilnahme am Pilotpressprojekt zur »Kundenverdichtung«, das die Bahn vor Feiertagen veranstaltet. löst so keine Wut mehr aus. Aber trotz ausgestandener Schrecken nicht vergessen: Der Ratgeber gehört ins Notgepäck für die 37-stündige Fahrt von München nach Augsburg – neben Proviant für sechs Tage und Reisepass, falls der Zug die EU verlässt und viel Zeit zum Lesen bleibt.
kak
 
Sächsische Zeitung 22. März 2008

Vielen Dank für Mitfahring bei die Deutschen Bahn

Den wahrlich haarsträubenden Inhalten dieses Buches fehlt jegliche reale Grundlage. Wann, bitteschön, haben sie in einem ICE im Sommer mit ausgefallener Klimaanlage schon einmal geschwitzt oder im Winter ohne Heizung gefroren? Und gab es denn jemals Schlangen vor dem Fahrkartenschalter – bahndeutsch DB-Reisezentrum? Niemals! Sind Sie jemals auf unfähige Schalterangestellte getroffen, à la: »Wohin wollen Sie fahren? Nach
Hodenhagen? Grins!!!« Keinesfalls!! Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, dass so offensichtlich das
wahre Leben aufs Korn nimmt. Und durch das man so schnell mit anderen Mitreisenden in Kontakt kommt – sollte man es überhaupt in einen Zug geschafft haben und nicht wegen unbekannt verzögerter Ankunft – weil
»Übernahme aus dem Ausland« – auf den Mietwagen umgestiegen sein. Halten sie sich an die Tipps in diesem
Überlebensführer: Überlassen Sie dem Kellner im Speisewagen, was Sie essen. Nehmen Sie nur direkte
Verbindungen, keineswegs einen Umstieg planen. Und reservieren Sie niemals im Internet. Wenn Sie sich an
diese Empfehlungen halten, kommen Sie auch am Ziel ihrer Reise an. »Vielleicht« schränken die Autoren Mark Spörrle und Lutz Schumacher – beide gut trainierte Bahnfahrer – an [sic!].
th
 
Neue Ruhr Zeitung 19. März 2008

Albern, aber schön albern

Der Titel lässt's ahnen: Das Buch ist albern. »senk ju vor träwelling« ist eine Anspielung auf die inzwischen üblichen, selten in vorbildlichem Englisch aufgesagten Ansagen in Fernverkehrszügen der Bahn. Der Hinweis im Prolog, dass alles in diesem Buch erstunken und erlogen sei, ist überflüssig: Die dargestellten Zustände – mehrtägige Verspätungen etwa – sind mehr als nur satirisch überzeichnet. Der Bahn-Vielfahrer liest den knapp 200-seitigen Band dennoch mit einigem Genuss zum Beispiel zwischen Essen und Hamburg (planmäßige Fahrtdauer 3:12 Stunden) durch. Wirklich stark ist das Kapitel »Bizarre Begegnungen im Zug«: Marotten Mitreisender und Vorschläge zur Gegenwehr – sehr treffend. Gibt es eigentlich tatsächlich die erwähnten Geräte, die den Handy-Empfang stören, oder war das auch nur ein Witz?
tose
 
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 14. März 2008

Für die Tasche (PDF)

 
Stern 13. März 2008

Bissiger Zug – Ein komischer Ratgeber beschreibt das Bahnfahren als letztes großes Abenteuer

Wer immer noch glaubt, man müsse bis ans Ende der Welt fliegen, um Abenteuer zu erleben, der hat offenbar den Pfiff nicht gehört. Zum Beispiel den Abpfiff eines sympathischen deutschen Zugbegleiters im Münchner Hauptbahnhof kurz vor der Reise ins Ungewisse. Sagen wir mal nach Süderbrarup in Schleswig-Holstein. Eingeweihte wissen: Jetzt geht's lo-hos. Nervenkitzel pur mit Adrenalinausschüttungsgarantie. Ob, wann und in welcher geistigen und körperlichen Verfassung der Reisende sein Ziel erreichen wird, das weiß nicht einmal der Gott der Deutschen Bahn AG, Hartmut Mehdorn. Dennoch sollten wir ihm dankbar sein. Nur seiner klugen Unternehmenspolitik ist es zu verdanken, dass wir nachts in Gesellschaft freundlicher Obdachloser in kuschligen Wartehallen biwakieren dürfen, dass wir immer eine Notpackung Pampers dabeihaben, falls mal wieder alle Klos an Bord versperrt, verstopft, versifft sind, dass wir Muskulatur aufbauen beim Sprint über die Gleise, um vielleicht doch noch den allerletzten Anschlusszug zu erwischen. Im Vergleich zu einem Trip durch das Labyrinth des deutschen Schienennetzes ist Elefantentrekking im Dschungel von Thailand eine straff organisierte, gemütliche Kaffeefahrt. Für den unerschrockenen Zugfahrer haben Mark Spörrle und Lutz Schumacher jetzt einen ebenso nützlichen wie amüsanten Überlebensratgeber geschrieben: In »Senk ju vor träwelling« verraten die Autoren, wie man Schienenfahrzeuge nutzt – und trotzdem ankommt. Das ultimative Buch zur Bahn. Na dann: gute Reise. Irmgard Hochreither
 
Braunschweiger Zeitung, 29.03.2008

Buchtipp (PDF)

 
Münchener Merkur, 29.03.2008

Buchtipp (PDF)

 


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